Das neue CPS-Croatia-Yacht-Charter-Model (c) – eine innovative wirtschaftliche Alternative zum Yacht-Kauf und -betrieb in der EU

Das neue Malta-Lease eignet sich aufgrund seiner engen rechtlichen und sachlichen Voraussetzungen wie auch seines Gestaltungs- und Verwaltungsaufwands aus wirtschaftlicher Sicht nur noch für Yachten jenseits des 3 Mio. € Investments bzw. für solche, die tatsächlich in einem signifikanten Umfang offshore = Non-EU unterwegs sind. Das schränkt gegenüber dem früheren Malta-Lease-Schema den Kreis der potenziellen Zielgruppe sehr deutlich ein. Vor diesem Hintergrund stellten wir uns die Frage, ob es überhaupt notwendig ist, a) einen VAT PAID Status für seine Yacht zu haben und b) ob es für Eigner vor allem auch zu Malta rechtssichere und ggf. wirtschaftlichere Alternativen gibt?

Für viele Yachten sind die einmal gezahlten Steuern unwiederbringlich verloren, vor allem dann, wenn die Yacht z.B. aus der EU in ein Drittland verkauft wird. Wenn die Yacht länger als 3 Jahre außerhalb der EU unterwegs ist, verliert sie auch ohne Eigner-Wechsel ihren VAT PAID Status und muss bei Wiedereintritt in die EU nochmals dann zum Zeitwert der Yacht versteuert werden. Am Markt hat sich gezeigt, dass versteuerte und unversteuerte Yachten meist den gleichen Marktwert haben und die Unterschiede nicht signifikant sind.

Wir haben uns mit den neuen Modellen aus Malta (und am Rande Zypern) nicht zufrieden gegeben und vor dem Hintergrund der vorgennannten Erkenntnisse nach innovativen und legalen Gestaltungen anderweitig gesucht. Zusammen mit meinem Team in Split habe ich seit vielen Monaten an einer Gestaltungsalternative über Kroatien gearbeitet.

Wir haben unser Konzept dem kroatischen Finanzministerium in einem Hearing vorgestellt und für eine verbindliche Auskunft zur Prüfung eingereicht. Ende Mai 2019 haben wir, sozusagen druckfrisch, den Bescheid erhalten und können exklusiv für alle Yachten von EU-Eignern ab ca. 700T€ Investment die die EU-Gewässer nicht oder nur wenig verlassen, eine sehr wirtschaftlich sehr attraktive, flexibel gestaltbare und rechtsichere Lösung mit höchstmöglichem Eigencharteranteil anbieten.

Das neue CPS-Croatia-Yacht-Charter-Model ©

Hier die wichtigsten Eckdaten des CPS-Croatia-Yacht-Charter-Modell© – wobei jeder Fall individuell im Detail gestaltet wird:

  1. Rechtlicher und geschäftlicher Hub ist eine kommerzielle Reederei-Gesellschaft nach kroatischem Recht.
  2. Diese kauft die Yacht mehrwertsteuerneutral als kommerzielles Asset.
  3. Obwohl die Yacht steuerlich kommerziell ist, wird sie unter kroatischer Flagge als PLEASURE-Yacht registriert, d.h. ohne die Notwendigkeit der Erfüllung anspruchsvoller Bestimmung eines Commercial Codes, Commercial Safe Manning oder z.B. des Maritime Labour Code.
  4. Damit kann die Yacht auch ohne für Yachten unter Commercial Codes erforderlichen großen Fahrlizenzen, z.B. vom Eigner, gefahren werden.
  5. Die Yacht muss offiziell am Markt zum Charter angeboten werden, jedoch besteht keine Mindestvercharterungsquote, die zu erreichen ist.
  6. Ansonsten kann die Yacht durch den UBO und dessen Familie zu speziellen Preis-Raten selbst gechartert werden, wobei lediglich die Vorgabe besteht, dass keine 100% Eigencharter pro Steuerjahr erfolgen darf. Dies ist für Eigner, die gerne eine Vercharterung zur teilweisen Kostendeckung anbieten wollen, aber ansonsten die Yacht selbst nutzen möchten.
  7. Eigen- und Fremdcharter müssen pro Steuerjahr einen bestimmten, gut zu erreichenden und wirtschaftlichen Umsatz erzielen,
  8. auf welchen dann 13% kroatische VAT entrichtet werden, die allerdings als Aufwand absetzbar ist.
  9. Dazu können alle Kern-Betriebskosten als Aufwand geltend gemacht werden sowie
  10. eine durch die Reederei zu beschließende Abschreibungsrate der Yacht.
  11. Idealerweise erwirtschaftet die Reederei in einem Wirtschaftsjahr eine „schwarze Zahl“, um vor allem alle Kosten des Yachtbetriebs und der Verwaltung zu decken.
  12. CPS Schließmann bietet als Urheber rund um die Gestaltung wie auch die laufende Verwaltung ein Full-Service Programm über die Büros Frankfurt und Split

Ich persönlich bin überzeugt, dass das CPS-Croatia-Charter-Modell© einen dringenden Bedarf am Markt deckt und für viele Yachteigner die Lösung für einen wirtschaftlichen Betrieb mit rechtlicher und steuerlicher Klarheit ist, allen voran für solche, die im neuen Malta-Lease, das wir nun näher beleuchten keine Heimat mehr finden.

The new CPS-Croatia charter model ©

Due to its tight legal and factual conditions, as well as its design and administrative burdens, the new lease from Malta is only suitable from an economic point of view for yachts over and above €3 million. For those who are actually on a significant scale offshore = non-EU. This significantly reduces the potential target group compared to the previous Malta lease scheme.

Against this background, we asked ourselves whether it is necessary at all to have (a) a VAT PAID status for its yacht and (b) whether there are legal and, if so, more economical alternatives for owners, especially Malta? For many yachts, the taxes once paid are irretrievably lost, especially when the yacht is sold from the EU to a third country, for example. If the yacht travels outside the EU for more than 3 years, it loses its VAT PAID status even without changing its owner and has to be taxed at the time of its return to the EU.

The market has shown that taxed and untaxed yachts tend to have the same market value and the differences are not significant. We have not been satisfied with the new models from Malta (and by the way of Cyprus) and, in the light of the above findings, we have been looking for innovative and legal arrangements elsewhere. Together with my team in Split, I have been working on an alternative legal and fiscal design via Croatia for many months.

We presented our concept to the Croatian Ministry of Finance at a hearing and submitted binding information for examination. At the end of May 2019, we received the certificate, so to speak, from the press, and can only be obtained for all yachts of EU owners from approx. 700T€ investment that does not leave EU waters or leaves little, offering a very economically attractive, flexible and legally secure solution with the highest possible share of own charter.

Here are the most important basic parameters of the CPS-Croatia-Charter-Model© – each case individually designed in detail:

  1. The legal and business center is a commercial shipping company under Croatian law.
  2. The yacht will be purchased as a commercial asset in return for VAT.
  3. Although the yacht is tax-commercial, it is registered under Croatian flag as a PLEASURE yacht, i.e. without the need to fulfill a demanding definition of a commercial code, commercial safe manning or e.g. the Maritime Labor Code.
  4. This means that the yacht can be driven without the large license required for yachts under commercial codes, e.g. by the owner.
  5. The yacht must be officially offered for charter on the market, but there is no minimum chartering rate to be reached.
  6. Otherwise, the yacht can be chartered by the UBO and its family at special rates, with the requirement that no 100% individual charter per tax year can be chartered. This is for owners who would like to offer a charter for partial cost recovery, but would otherwise like to use the yacht themselves.
  7. Individual and foreign charters must achieve a certain turnover per tax year, which is in practice good to achieve and economic,
  8. on which 13% Croatian VAT is paid, but which can be deducted as an expense.
  9. To this end, all core operating costs can be claimed as an expense and
  10. a yacht depreciation rate to be decided by the shipping company.
  11. Ideally, the shipping company generates a “black number” in a marketing year, in particular to cover all the costs of the yacht operation and administration.
  12. As creator of both design and day-to-day management, CPS Schließmann offers a full-service program through the offices Frankfurt and Split

I am personally convinced that the CPS-Croatia-Charter-Model© meets an urgent demand on the market and for many yacht owners is the solution for an economic operation with legal and tax clarity, especially for those who can no longer find their home in the new Malta lease, which we are now looking at.

VANADIS – eine 31 m Göttin wird gewassert…

Vanadis , nordischer Name, Bedeutung angelehnt an das Göttergeschlecht der Vanen. Bekannt als Beiname der Göttin Freya…

oder der Name für eine wunderschöne 100% custom-made 31 m CCN Yacht, die am 16.5. in Italien gewassert wurde und die CPS Schließmann seit ihrer Planung in 2016 in allen rechtlichen, steuerlich und wirtschaftlichen Themen begleitet. Die Yacht wird in Malta beflaggt.

Mit dem Namen Vanadis wurde bereits 1908 eine dampfturbinengetriebene Yacht bei A. & J. Inglis in Glasgow gebaut und 1868 nach den Plänen von K.C. Agerskov auf der Stora Varvet in Stockholm eine Rennyacht für den Schnapsfabrikanten Edvard Cederlund.