Reisen: Was könnte Ostern möglich sein?

Aktuell sieht es nicht nach entspannten Reisemöglichkeiten an Ostern aus, doch scheinen die zentralen Yachting-Regionen zumindest die Anreise zum Yachturlaub möglich zu machen, am ehesten noch in Italien und Kroatien. Für Eigner/Yachtunternehmer und Crew gelten in den Ländern besondere Regeln.

Italien:

Die Corona-Lage in Italien hat sich wieder verschlechtert – besonders wegen der Virusvarianten. Mit 135 Fällen pro 100.000 Einwohnern lag die nationale Sieben-Tage-Inzidenz zwischen dem 8. und 14. Februar über der deutschen. Von Einreisenden aus Deutschland verlangen die Behörden folgendes:

  • einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest
  • Bedingung: Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein
  • Ansonsten muss man in Quarantäne

Achtung: Wer nicht nur aus der direkten Durchreise durch Österreich kommt, für den sind die Regeln noch strenger. In Österreich selbst ist es bis Ende März verboten, über Regionalgrenzen hinweg zu fahren. Allgemein wird erwartet, dass viele Corona-Verbote – auch das Reisen im Land – über Ostern bis in den April verlängert werden.

Spanien:

Die Lage entspannt sich. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist seit Ende Januar im Zuge strenger Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit konstant rückläufig. Zuletzt fiel sie auf etwa 84, nachdem erst Ende Januar noch ein Höchstwert von fast 421 gemeldet worden war. In einigen Regionen, vor allem in Urlaubsgebieten wie den Balearen mit Mallorca (knapp 38) oder den Kanaren (53), ist der Wert inzwischen niedriger als in den meisten deutschen Bundesländern. In einigen Regionen herrscht ein strenger Lockdown, mehrere „Comunidades Autónomas“ sind abgeriegelt, ohne triftigen Grund darf man weder aus- noch einreisen.

Nach Mallorca darf man fliegen. Dort gilt:

  • Restaurants, Cafés und Bars müssen seit dem 13. Januar und noch mindestens bis Anfang März
  • Ab Anfang März soll es vorsichtige Lockerungen geben.
  • Erleichterungen für Geimpfte gibt es nicht – Diskussionen darüber werden immer wieder geführt.

Deutsche können theoretisch über Ostern nach Mallorca fliegen – unter gewissen Bedingungen.

Griechenland und auf

Zypern:

Hier ist die Lage gemessen an der Zahl der Neuinfektionen verglichen mit den meisten anderen Staaten der EU besser. Die Gefahr aber, dass die sogenannte „dritte Welle“ das Gesundheitssystem schwer belastet, bleibt. Daher gilt:

  • Seit November gelten vor allem in Regionen mit hohen Corona-Zahlen viele Einschränkungen.
  • Die Gastronomie musste dicht machen, ebenso alle Läden außer Supermärkten und Apotheken.
  • Von 21 Uhr bis 5 Uhr herrscht Ausgangssperre.
  • Reisen innerhalb Griechenlands sind nur bei einem triftigem Grund gestattet, nur wenige Hotels haben auf.
  • Wer einreist, muss einen aktuellen, negativen PCR-Test vorweisen.

Eine Lockerung der Maßnahmen für Geimpfte gibt es bislang nicht, Griechenland und Zypern fordern aber vehement die Einführung eines EU-weit gültigen Impfpasses. Sollte es in der EU keine Lösung geben, wollen sie mit anderen Ländern bilaterale Abkommen über die Einreise von Geimpften treffen. Mit Israel ist das schon geschehen, mit Großbritannien, Russland und den Balkanstaaten wird derzeit verhandelt. Nicht-Geimpfte sollen ebenfalls willkommen sein, müssen aber weiterhin einen negativen Test vorlegen und in Quarantäne gehen.

Kroatien siehe hier im Detail